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Aufklärung und Reflexion: Mattes Campen zu Gast an den BBS ROW über Fake News und Demokratie

Am 17.11.2025 hatten wir Mattes Campen zu Gast an den BBS ROW, der Schüler:inen der BWD 1C (Berufsfachschule dual) und auch Lehrkräften einen Einblick in die Welt der Fake News und Filterblasen gab.

Mattes ist 25 Jahre alt, hat Politik-Wirtschaft und Spanisch in Göttingen und Valencia auf Lehramt studiert und sich danach selbstständig gemacht.

Er arbeitet als Freiberuflicher Referent in der politischen Bildungsarbeit und gibt Workshops für vielfältige Zielgruppen – von Schüler:innen über Lehrkräfte und Senior:innen bis hin zu Soldat:innen. Allein von Oktober 2024 bis Mai 2025 erreichte er über 700 Schüler:innen.

Sein Ziel dabei ist: Diskurse anzustoßen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und Menschen dazu zu ermutigen, ihre eigenen Positionen zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Hierfür entwickelt er interaktive und praxisorientierte Formate für Jugendliche und Erwachsene, die komplexe Themen der politischen Bildung anschaulich vermitteln.

In einem Workshop zum Thema „Fake News und die Auswirkungen auf Demokratie“, hat er Schülerinnen und Schüler der Klasse BWD 1C und Politiklehrkräfte der BBS ROW geschult. Wichtige Fragen in diesem Zusammenhang waren u. a.:

• Was sind Fake News, Deep Fakes, Filterblasen und Echokammern?

• Wie erkennen wir diese und wie können wir uns davor schützen?

• Warum sind Medien im politischen System wichtig?

• Wer trägt die Verantwortung für Fake News etc.?

• Wie können Lehrkräfte auf Fake News und Verschwörungstheorien sinnvoll im Unterricht reagieren?

In einer Praxisphase konnten Schüler:innen und Lehrkräfte mit Hilfe des Serious Games „Fake it to Make it“ selbst zum Produzenten von Fake News werden. Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt auf ihrer Homepage dazu folgendes:

„Spielerinnen und Spieler erfahren am eigenen Leib, welche ökonomischen Interessen der Erzeugung von Desinformation zugrunde liegen. Diese und andere Erkenntnisse können wiederum als Anknüpfungspunkte für die weitere Reflexion dienen. So kann „Fake It to Make It“ zum Beispiel genutzt werden, um mit den Spielenden zu erörtern, warum bestimmte Akteure Desinformation verbreiten und wie die Rhetorik und Drastik in den jeweiligen Inhalten zustande kommen.“

Abschließend bedanken wir uns bei Mattes für die vielen Anregungen und das neu erworbene Wissen in seinem Workshop. Wir wünschen ihm beruflich weiter ganz viel Erfolg und sind uns sicher, dass sein kürzlicher Besuch nicht der letzte an den BBS ROW gewesen ist.

M. Morasch